Thermographie-Rundgang in Berg: Sehen, was man (eigentlich) nicht sieht!

Am 22. Februar 2022 organisierte die Ortsgruppe Berg der Energiewende Starnberg gemeinsam mit der Bürgerbeteiligung Berg einen Thermographie-Rundgang im Berger Ortsteil Farchach.

Zunächst erklärte der Experte Herbert Petsch kurz, was man bei Gebäudeaufnahmen mit der Wärmebildkamera sieht: Bei passendem Wetter – es braucht Kälte (sorgt für ausreichende Differenz
zwischen Innen und Außen), wenig Sonneneinstrahlung und wenig Wind – werden Qualität der
Gesamtisolierung sowie Kältebrücken gut sichtbar.

Dann begutachteten die 8 Teilnehmer gemeinsam mit dem Experten vier sehr unterschiedliche
Häuser: ein mehrere hundert Jahre altes Bauernhaus, ein 20-jähriges Holz-Blockhaus, einen Ziegel-Neubau sowie einen Fertigbau aus den 70er Jahren. Überraschende Erkenntnis: Alle vier Gebäude
stehen von der Grundisolierung her recht gut da. Überall gab es aber auch einzelne Schwachstellen,
vor allem an Fenster- und Türrahmen.

So gab es einen schnellen Einblick und zufriedene Hausbesitzer. Da eine thermographische
Hausanalyse für einen einzelnen doch recht teuer ist, gilt es allerdings den Aufwand abzuwägen.
Viele „Problemzonen“ sieht ein erfahrener Energieberater auch schon mit bloßem Auge! Aber: Nach
draußen heizen vermeiden! Schwachstellen überprüfen! Gegebenenfalls isolieren oder sanieren! Das
kostet zwar, hilft aber langfristig Energie zu sparen und Heizkosten zu senken!

Standardbild
Susanne Polewsky
Artikel: 1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.