BergSpektiven unterstützt Straßenkinder in Kenia und macht sich auf zum Kreuzkrautstechen

Lothar Firlej (links) und Christian Kalinke bei der Spendenübergabe und vor dem anstehenden Kreuzkrautstechen
(Bild von Hans-Peter Höck)

– 3.000€ Spende

Einmal jährlich tritt Lothar Firlej, der Gründer einer afrikanischen Partnerinitiative von BergSpektiven die Reise von Kenia nach Deutschland an, um Spenden für Straßenkinder aus der Nähe von Nairobi einzusammeln. Dabei zählt BergSpektiven, die gemeinnützige Veranstaltungsreihe von Initiator Christian Kalinke zu den langjährigen Unterstützern. So auch Ende Juli 2022 mit einer Geldspende von 3.000€ (siehe Bild) sowie diversen Fußball-Utensilien, da Teamsport mit Kindern aus dysfunkionalen Elternhäusern hilft, Werte wie Respekt, Fairness und Toleranz sowie Selbstbewusstsein zu entwickeln. Neben Sport werden in dem von Lothar Firlej aufgebauten Lernzentrum auch andere lebensertüchtigende Programme wie Gärtnern, Kochen, Stricken und Reparieren sowie künstlerische Aktivitäten wie Musizieren und Tanzen angeboten. Hinzu kommen Fördermaßnahmen, um bei der Schul- und später auch bei der Berufsausbildung zu begleiten.


Ziel ist es, Straßen-, Waisen- und Flüchtlingskinder für ein selbstbestimmtes Leben fit zu machen.
Christian Kalinke ist dankbar, daß BergSpektiven trotz eines Pandemie bedingt stark reduzierten Veranstaltungsprogrammes nach wie vor genügend Spenden erhält, um Initiativen wie in Kenia weiterhin unterstützen zu können.


– Aus der Ferne betrachtet


Wenn man Lothar Firlej fragt, wie er Deutschland im Juli 2022 wahrnimmt, dann kommt als erstes Verwunderung. Normale Gespräche zu führen, ist seltener geworden.
Der Krieg, die Inflation, die Pandemie und das Extremwetter sind die beherrschenden Themen. Die Leute sind betroffen, aufgebracht und gestresst, ob ihrer eigenen Probleme. Die Wahrnehmung der Lebensumstände anderer, so z. B. in Kenia sind abgesehen von seinen Freunden und Bekannten weit weg. Für die Menschen in Kenia, deren Leben häufig wegen fehlender Lebensmittel, Jobs, Bildung und Krankenversorgung in Trümmern liegt, ist Deutschland ein sorgenfreies Land.


– Solidarisches Kreuzkrautstechen


Als Lothar Firlej von Christian Kalinke gehört hat, daß dieser als Mitstreiter der Bürgerbeteiligung Berg einen Hilferuf wegen des sich invasiv ausbreitenden Jakobskreuzkraut erhalten hat, war er spontan zur Mithilfe bereit. „Wenn eine in Berg gegründete Initiative wie BergSpektiven, uns Jahr für Jahr mit großzügigen Spenden unterstützt, dann kann ich doch auch mal einen kleinen Beitrag für das Gemeinwohl dieser Gemeinde leisten“, so Firlej.

Standardbild
Maria Wendisch
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